Pressespiegel 2017

Kammermusik Förderpeisverleihung am 15.10.2017 im Schloss Nordkirchen

Neujahrsempfang Kultur & Schlösser e.V. in der Burg Lüdinghausen am 15. Januar 2017

Münsterlandmagazin, Neujahrsempfang 2017 zum Download

Gut besucht war der Neujahrsempfang auf der Burg Lüdinghausen von Mitgliedern und Gästen...

Das kulturelle Interesse der Jugend soll geweckt werden
Der Förderkreis „Kultur und Schlösser“ stellte auf seinem Neujahremfpang die Nachwuchsförderung in den Mittelpunkt. Der Förderkreis für „Kultur und Schlösser“ weilte zum jährlichen Neujahresempfang im
Kapitelsaal auf Burg Lüdinghausen.

Großer Anklang fand der Chor "Sturm und Klang" aus Münster.


Von Jule Zentek
Alte Schlösser und Burgen instand halten, sie für Kultur und Veranstaltungen nutzen und dabei zugleich die Jugend fördern – so lauten die Ziele des Förderkreises für „Kultur und Schlösser“, der
am Sonntagmorgen zu seinem diesjährigen Neujahrempfang auf die Burg Lüdinghausen einlud. Somit passt gerade die Lüdinghauser Burgendlandschaft mit ihrem derzeitigen Regionale-Projekt
„WasserBurgenWelten“ zu den vielseitigen Interessen der Kulturliebhaber vom Förderkreis. Die Ziele des Vereins standen auch beim Empfang im Mittelpunkt, zu dem der stellvertretende
Vorsitzende Maximilian Freiherr von Wendt die Anwesenden begrüßte.

Jugend für alte Gemäuer begeistern

Nach einer musikalischen Einstimmung durch den Chor „Sturm und Klang“ aus Münster, ergriff der Vorsitzende Klaus Krantz das Wort und zeigte sich erfreut über die zahlreichen Gäste. Solch eine
Resonanz sei nicht selbstverständlich und zeige, wie sehr das gemeinsame Thema der Schlösser und Burgen zusammenhalte, so der Vorsitzende. „Die Bedeutung der Burgen ist uns bewusst, aber
natürlich auch die finanziellen Herausforderungen“, machte Kleyboldt als Vertreterin der Stadt Lüdinghausen in ihrer Ansprache deutlich. Sie sei daher froh, über die Würdigung und Unterstützung des Förderkreises, bei dem schließlich auch die Nachwuchsförderung im Fokus stehe. Daher stellte der Verein im Rahmen der Veranstaltung auch seine derzeitigen Großprojekte vor. Mit dem „MINT-Projekt“ sollen Schülergruppen weiterführender Schulen angesprochen werden, die auf den Burgen und Schlössern die Möglichkeit zu Forschungen bekommen sollen. Die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sollen dabei gefördert werden, so Markus Schleef von der Andreas-Mohn Stiftung. Da das Angebot als deutsch-niederländisches Projekt geplant ist, stellte er den derzeitigen Stand, gemeinsam mit Paul van Dun von der grenzübergreifenden Aktion „Regio Achterhoek“ vor. „Trotz der erfolgreiche Pilotphase hat es juristische Schwierigkeiten gegeben“, gab Jurist Schleef einen Einblick in die bisherigen Gespräche mit „Interreg“, einem Programm der EU zur internationalen Zusammenarbeit. Mit dessen Unterstützung soll „MINT“ im Sommer 2017 starten, so die Verantwortlichen.

Da wird nicht ans Smartphone gedacht, sondern mittelalterliche Sportarten und Malerei ausprobiert.“
Maximilian Freiherr von Wendt

Das zweite Projekt des Vereins richtet sich an Grundschulkinder: Sie können einen Tag als Edelfrauen oder Ritter auf den Burgen verbringen. „Da wird nicht ans Smartphone gedacht, sondern
mittelalterliche Sportarten und Malerei ausprobiert“, lobte Maximilian Freiherr von Wendt das gelungene Projekt, das schon seit vier Jahren läuft und weitergeführt werden soll. Mit Kochkursen,
Ausflügen und Schlösser-Touren soll das diesjährige Vereinsjahr ein attraktives Programm für die Mitglieder bieten, so der stellvertretende Vorsitzende Karl Schulze Althoff. Nach einer Stärkung zur
Mittagszeit, folgte eine Führung durch die Burg mit Dietmar Vogt von den Burgfreunden Lüdinghausen. Diese freuten sich über die Veranstaltung im Kapitelsaal, da sie im engen Kontakt
mit dem Förderkreis stehen. Dessen Mitglieder soll es schon bald wieder in die Steverstadt ziehen: Im Mai ist eine Mitgliederversammlung auf Burg Kakesbeck geplant.


FörderKreis Kultur & Schlösser e. V.

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